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Page # 188

Der goldene Kompass
ID:
2007
Comments:
Director: Chris Weitz
Screenplay:
Producer:
Cast: Nicole Kidman, Dakota Blue Richards, Sam Elliott
Genre: Fantasy, Abenteuer

Running Time: 109
Aspect Ratio:  16:9 (PAL )
Sound: Dolby
Subtitles:
Features:
Studio:  Warner Home Video - DVD DVD Region: 
DVD Release:  Discs:  (DVD) []
Purchase: 
Reviews:  "Der goldene Kompass", ein epischer Fantasyfilm, der mehr als nur eine entfernte Ähnlichkeit mit den "Der Herr der Ringe"- oder den "Die Chroniken von Narnia"-Filmen besitzt, spielt in einem Paralleluniversum, wo die Seele eines jeden Menschen durch ein Tier namens Daemon verkörpert wird, das dem jeweiligen Menschen zur Seite steht. Lyra (Dakota Blue Richards), ein Waisenmädchen, das einen Großteil seines Lebens in der Gesellschaft von Gelehrten in Oxford verbracht hat, erfährt gespannt von den Plänen ihres Onkels Lord Asriel (Daniel Craig), der in den Norden reisen will, um die Quelle einer geheimnisvollen Substanz namens "Staub" zu ergründen. Lyra bezweifelt jedoch, dass sie ihrem Onkel auf seiner Reise folgen kann, bis eine mysteriöse Frau namens Mrs. Coulter (Nicole Kidman als eiskalte Schönheit) auftaucht und Lyra bittet, sie als Assistentin in Richtung Norden zu begleiten. Doch nichts ist, wie es scheint, und das Verschwinden von Lyras bestem Freund Roger (Ben Walker) stürzt sie in ein packendes Abenteuer. Sie verfügt über ein Alethiometer, einen goldenen Kompass, der ihr hilft, die Wahrheit zu erkennen, und es stehen ihr viele Freunde zur Seite, darunter ihr gestaltwandlerischer Daemon Pantalaimon (gesprochen von Jens Wawrczeck aus "Die drei ???"), der Eisbär Iorek Byrnison, der texanische Luftfahrer Lee Scoresby (Sam Elliott) und die Hexenkönigin Serafina Pekkala (Eva Green, die Daniel Craig schon in "Casino Royale" zur Seite stand). Bereits vor seine Veröffentlichung war "Der goldene Kompass" Mittelpunkt einer kontroversen Diskussion über die angesprochenen antireligiösen Themen. Obwohl es dort um eine diktatorische Institution namens "Das Magisterium" geht, ist der Film nicht übermäßig religiös angehaucht, vor allem nicht in Hinsicht auf die jüngeren Zuschauer. Dennoch sollte man die FSK-Freigabe des Films ernst nehmen. Er ist für ein älteres Publikum als bei "Narnia" geeignet (und ein jüngeres als bei "Der Herr der Ringe"), denn er behandelt komplexe Themen, es dreht sich um Gewalt und Tod (wenn auch zumeist in unblutigen Szenen), Kinder und Tiere in Not, und es herrscht eine stetige geheimnisvolle und düstere Stimmung.
Trotz einiger Änderungen und Umstrukturierungen bewegt sich die Handlung des Films erstaunlich nahe an der literarischen Vorlage, der erste Folge von Philip Pullmans "Trilogie". Das Ende entspricht jedoch nicht dem Buch, und hinterlässt - ähnlich wie bei "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" - den Zuschauer voller Erwartung auf den nächsten Film der 2009 erwartet wird. Obwohl also "Der goldene Kompass" ein beeindruckender Film ist - vor allem wegen der gelungenen Besetzung und den tollen Spezialeffekten - wird man den kompletten emotionalen Eindruck erst erfahren können, wenn die Geschichte komplett erzählt wurde.


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