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Page # 25

Alice In Wonderland
ID:
2010
Comments:
Director: Tim Burton
Screenplay:
Producer:
Cast: Johnny Depp, Matt Lucas, Mia Wasikowska, Helena Bonham-Carter, Marton Csokas, Tim Pigott-Smith
Genre: Fantasy, Abenteuer

Running Time: 108
Aspect Ratio:  16:9 - 1.78:1 (PAL Widescreen)
Sound:
Subtitles:
Features:
Studio:  Walt Disney Studios Home Entertainm DVD Region: 
DVD Release:  Discs:  2 (Blu-ray) []
Purchase: 
Reviews:  Mit der Kindheit scheint es für Alice Kingsleih (Mia Wasikowska, The Kids Are All Right) vorbei zu sein: Familie und aristokratische Bekanntschaft erwarten eine euphorische Vermählung mit dem steif-versnobbten Geschäftsmann Hamish (Leo Bill). Wenn da nicht dieses wild mit einer Taschenuhr wedelnde Kaninchen (Stimme: Michael Sheen) wäre! Kurzerhand setzt Alice Prioritäten, folgt dem sonderlichen Wesen durch den Schlossgarten - und purzelt durch den Kaninchenbau. Endlos fällt sie - und dann wird der Traum wahr. Mit großen Augen stapft Alice durch die bunt schimmernde Anderswelt. Doch etwas stimmt nicht: Die despotische Königin in Rot (Helena Bonham Carter, Sweeney Todd) hat ihrer weißen Schwester (Anne Hathaway, Rachels Hochzeit) die Krone gemopst und das Reich unterjocht. Die Prophezeiung der blauen Raupe Absolom (Stimme: Alan Rickman) ist unmissverständlich: Nur Alice kann ihr die Stirn bieten, den grausamen Drachen Jabberwocky (Stimme: Christopher Lee) bezwingen und Wunderland befreien. Gemeinsam mit einem verrückten Hutmacher (Johnny Depp, Public Enemies, Fluch der Karibik) und einer myseriösen Grinsekatze (Stimme: Stephen Fry) begibt sie sich auf eine abenteuerliche Reise...

„Alice im Wunderland“ ist eine Literaturverfilmung der besonderen Art. Das Figurenkabinett wurde adaptiert, die Geschichte ist neu - quasi ein Sequel. Die Kindperspektive Carolls, der das surreale Wunderland noch als vollwerte Wirklichkeit galt, weicht hier einer all zu erwachsenen Beobachtung: Inzwischen ist Alice überzeugt, einen luziden Traum zu träumen und jeden Augenblick zu erwachen. Burton denkt die Vorlage weiter und entwickelt dabei ein eigenes Motiv; eine Klage über den Verlust kindlicher Phantasie, der wie eine Ausformulierung des Blind-Guardian-Klassikers „Imaginations From The Other Side“ anmutet: „Where's the wonderland that young Alice had seen? Or was it just a dream? I knew the answers, now they're lost for me.“ Ob er tatsächlich nur ein Produkt ihrer Phantasie sei, will der Hutmacher von Alice wissen. Und schließt daraus das eigene Ende, sollte seine mutmaßliche Schöpferin wieder erwachen. Das Traumgespinst wird seiner selbst bewusst und schält sich aus dem Kokon der Fiktionalität, der seine Existenz begrenzt. Hier gelingt Burton bewegendes Metakino: Eine Erzählung, die im Geiste Michael Endes (Die unendliche Geschichte) ihre eigene Genesis reflektiert.


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