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Jazzclub - Der frühe Vogel fängt den Wurm
ID:
Deutschland 2004
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Director:
Screenplay:
Producer:
Cast: Helge Schneider, Jimmy Woode, Pete York
Genre: Komödie

Running Time: 84
Aspect Ratio:  16:9 (PAL )
Sound: Dolby
Subtitles:
Features:
Studio:  Euro Video DVD Region: 
DVD Release:  Discs:  (DVD) []
Purchase: 
Reviews:  Der immer freundliche Fischverkäufer Teddy Schu ist Jazzmusiker mit Leib und Seele. Doch um seine brotlose Kunst und seine nervige Frau finanzieren zu können, arbeitet er auch noch als Zeitungsausträger und Mann für gewisse Stunden. Leider droht nun dem mäßig frequentierten Jazzclub, in dem Teddy und seine Kumpels allabendlich auftreten, das Aus. Als der Jazzclubbesitzer stirbt, überschlagen sich die Ereignisse.

Eine stringente Inhaltsangabe eines Helge-Schneider-Films wiederzugeben, kommt dem Unmöglichen gleich. Was bleibt, ist allenfalls eine Beschreibung des Gesehenen: Der passionierte Jazzmusiker Teddy Schu (Helge Schneider) hat es nicht leicht mit seiner Frau Jaqueline (Susanne Bredehöft). Die Ehe kriselt, sie ist stets froh, wenn er aus dem Haus ist. Und so schickt sie ihn zu allerlei Nebenjobs, die ihm einen ausgefüllten Tag bescheren. Um vier Uhr morgens geht’s los zum Zeitungsaustragen. Tagsüber arbeitet er als Fischverkäufer in einem Imbiss. Danach verdingt sich Teddy als Gigolo Rodriguez (mit spanischem Akzent) für die Agentur „Senora Fuck“. Abends frönt er dann seiner Leidenschaft, dem Jazz. Mit seinen Freunden Steinberg (Jimmy Woode) und Howard (Pete York) spielt er in einem heruntergekommenen, maroden Jazzclub. Leider ohne Bezahlung, da der Besitzer (Horst Mendroch) selbst kurz vor der Pleite steht. Ab und zu gibt es für die Jammer eine Pflaume als Entlohnung. Als der Clubboss stirbt, stehen die Drei vor dem Nichts. Vielleicht kann ihnen der Plattenproduzent Mies van de Kalb (Nico van Rijn) helfen, schließlich war er sehr angetan von ihrer Musik...
Stilistisch ist alles beim alten und Schneider sich treu geblieben. Ein Drehbuch gab es sicherlich, das er zusammen mit Cutterin und Regieassistentin Andrea Schumacher schrieb, aber „ab dem ersten Drehtag habe ich mich nicht mehr danach gerichtet“, bekennt Schneider. Seine große Stärke liegt ohnehin in der Improvisation des Absurden. Und genau das zeichnet den Film in seinen besten Moment aus. In gemächlichem Tempo folgt die Kamera von Voxi Bärenklau Schneiders Aktionen als Teddy Schu auf der Leinwand. Er stapft zu einer Bushaltestelle, wartet gemeinsam mit seinen Jazzkumpanen Jimmy Woode und Pete York. Es passiert nichts. Minutenlang. Von dieser Sorte gibt es Dutzende von Szenen. Doch solange Schneider daran beteiligt ist, ist es dennoch immer witzig. Wenn er zu seiner regendurchfluteten Zeitungsaustrage-Odyssee aufbricht, ist das grandios komisch. Gegen das Wetter kämpfend versucht er, in Badelatschen und Regenmantel die zu nassen Klumpen (Schneider: „Was für ein Klumpatsch“) mutierten Zeitungen in die Briefkästen zu stopfen – das ist Schneider-Komik par excellence.


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