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DVDs in Collection: 625
Page # 363

Moon
ID:
GB 2010
Comments:
Director: Duncan Jones
Screenplay:
Producer:
Cast: Mit Sam Rockwell, Robin Chalk, Matt Berry
Genre: Science Fiction, Thriller

Running Time: 96
Aspect Ratio:  (PAL )
Sound:
Subtitles:
Features:
Studio:  DVD Region: 
DVD Release:  Discs:  () []
Purchase:  14.01.2011
Reviews:  In der nahen Zukunft ist die Energiekrise kein Thema mehr. Die Firma Lunar hat auf der Mondrückseite eine Raffinerie errichtet, die beinahe vollautomatisch das auf der Erde seltene, zur Kernfusion benötige Helium-3 abbaut. Lediglich zur Wartung der Anlage ist noch ein Mensch vonnöten. Seit fast drei Jahren übernimmt Sam Bell (Sam Rockwell) diesen Job. Nur der Roboter Gerty (im Original gesprochen von: Kevin Spacey) leistet ihm Gesellschaft, mit seiner Frau Tess (Dominique McElligott) und seiner jungen Tochter Eve (Kaya Scodelario) hält er nur über aufgezeichnete Videobotschaften Kontakt. Mit dem Ende seines Vertrages steht die Rückkehr zur Erde an. Doch in den verbleibenden Tagen auf dem Mond häufen sich merkwürdige Vorkommnisse: Sam bekommt Halluzinationen, Gerty reagiert auf seine Fragen abweisend, bei einem Unfall verliert er Teile seines Gedächtnis. Beginnt Sam nach Jahren der Einsamkeit durchzudrehen – oder hat man ihm nicht die ganze Wahrheit über seinen Job auf dem Mond erzählt...

Das heutige Science-Fiction-Kino setzt vor allem auf bildgewaltiges Spektakel, egal ob die Filme nun Star Trek oder Sunshine heißen. „Moon“ hat mit diesen Filmen nur wenig gemein. Mit einem Budget von gerade einmal fünf Millionen Dollar gedreht, spielt der Film bis auf wenige Ausnahmen innerhalb einer kargen, sterilen Raumstation. Außerdem konzentriert sich Geschehen die meiste Zeit nur auf einen einzigen Darsteller und es werden handgemachte Modelle anstatt computergenerierter Krawalleffekte verwendet. Gerade dadurch hebt sich der Film so wohltuend ab. Jones inszeniert ruhig und subtil und erleichtert den Einstieg in die bisweilen recht schwermütige Geschichte durch lakonischen Humor. Besondere Anerkennung verdient sich auch der Score von Aronofsky-Stammkomponist Clint Mansell (The Wrestler, The Fountain), der vom treibenden Titelthema bis zum konstanten, sonoren Hintergrundrauschen seinen Teil zur erstklassigen Atmosphäre beiträgt und sich neben den weit bekannten Requiem For A Dream-Kompositionen zu Mansells besten Arbeiten zählen darf.


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