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Peter Frampton - Live in Detroit
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Director:
Screenplay:
Producer:
Cast: Peter Frampton
Genre: Musik-DVD

Running Time: 127
Aspect Ratio:  16:9 (PAL )
Sound: Dolby
Subtitles:
Features:
Studio:  Icestorm Entertainment GmbH DVD Region:  2
DVD Release:  Sep. 2000 Discs:  1 (DVD) []
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Reviews:  Schauen Sie es sich erst einmal an, bevor Sie schmunzeln. Die Vorstellung einer spitzenmäßigen Konzert-DVD eines Rockers aus den Siebzigern, der in den Jahrzehnten dazwischen die meiste Zeit von der Bildfläche verschwunden war, könnte -- außer vielleicht für die hartgesottensten Fans -- nicht ganz einfach nachzuvollziehen sein. Peter Framptons Ruhm gründet sich insbesondere auf seine meisterhafte Live-Performance, und dieser publikumswirksame Riecher stellt sich auf "Live in Detroit" schnell wieder ein.
Der aus England stammende Gitarrist, Sänger und Songwriter gibt nicht ohne Vergnügen zu, dass dieses gut gefilmte und sauber aufgenommene Konzert im Pine Knob Amphitheater davon profitiert, dass es zu seinem epochalen Live-Doppelalbum "Frampton Comes Alive", das nach seiner Veröffentlichung 1976 alle Verkaufsrekorde brach, niemals ein Begleitvideo gegeben hatte. So wartet denn das Repertoire von "Live in Detroit" mit den Highlights dieses früheren Konzerts auf und hält erneut die liebenswerte und begeisternde Ausstrahlung dieses Sängers fest.
Diese Pluspunkte allerdings machen den ersten Schock nicht vergessen, der einen beim Anblick des einstmals so hübschen -- mittlerweile in die Jahre gekommenen -- Rockjünglings überfällt. Die schulterlangen Locken, die ihn zum Frauenschwarm machten (und für den damals so schicken androgynen Touch sorgten) sind verschwunden. Das Haar präsentiert sich nun kurz geschoren und weiß, dazu trägt er eine kleine Nickelbrille, die ihm trotz dunkler Jeans und T-Shirt ein geradezu beamtenhaftes Aussehen verleiht.
Wenn Frampton mit seinem derzeitigen Quartett allerdings solch altbewährte Stadionfeger wie "Baby (Something's Happening)" oder Hitklassiker wie "Show Me the Way" und "Baby I Love Your Way" aufgreift, wird schnell klar, dass er -- sowohl was den Gesang als auch das Gitarrenspiel angeht -- der alte geblieben ist.
Kurzum: Bodenständiges musikalisches Können, sein inständiges Bemühen, das Publikum zufrieden zu stellen, sowie ein mustergültiges Seventies-Songbook von Radiohits machen Framptons Stärke aus und treffen bei den Erwartungen des Publikums voll ins Schwarze -- bis hin zu den Talkbox-Effekten, die, bis Cher sie für ihr Europop-eingefärbtes Comeback wieder ausgrub, noch so veraltet wirkten. Für DVD-Musikfans im "fortgeschrittenen Alter" steht dies alles für eine ausgewogene Mischung aus Nostalgie und Showbiz-Professionalität.


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