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Page # 569

Trio Rypdal, Vitous & Gurtu - Masters of Jazz Fusion
ID:
1994
Comments:
Director: Christian Wagner
Screenplay:
Producer:
Cast: Terje Rypdal, Miroslav Vitous, Trilok Gurtu
Genre: Musik-DVD

Running Time: 60
Aspect Ratio:  4:3 (PAL )
Sound: Dolby
Subtitles:
Features:
Studio:  Euro Video DVD Region: 
DVD Release:  Discs:  (DVD) []
Purchase: 
Reviews:  Begegnung der Kulturen. Im Juli 1994 kamen beim Festival Jazz Open in Stuttgart drei Instrumentalisten aus unterschiedlichsten Erdregionen zusammen, um sich live im musikalischen Gespräch miteinander auszutauschen. Terje Rypdal aus Norwegen brachte in unverkennbarer Manier sphärische Space-Sounds ein; er schickte seine E-Gitarre durch Hallgeräte und andere technische Apparaturen und erzeugte so riesige Klangräume, die einen ein ums andere Mal an seine Heimatgegend im Hohen Norden denken ließen. Trilok Gurtu trommelte dazu an einem vielfältigen Sortiment von Perkussionsinstrumenten (Tom-Toms, Becken, Tabla, Schüttelrohre, Holzgefäße etc.) und trug nicht nur die Rhythmen seines indischen Vaterlandes, sondern Grooves aus allen möglichen Gebieten unseres Planeten bei. Miroslav Vitous legte darunter am Akustikbass zumeist stoisch-ruhig eine tragfähige Basis, manchmal drängte der gebürtige Tscheche jedoch auch mit erfinderischen Soloimprovisationen in den Vordergrund. In der Addition ergab all das einen grenzüberschreitenden Worldjazz, der den Musikanten sichtbar Spaß machte und auch beim Publikum in der Schwabenmetropole sehr gut ankam -- wie die Aufzeichnung des Gigs offenbart.
Bei den beteiligten Künstlern handelt es sich um echte Cracks, die alle in langen Karrierejahren ihre Ausnahmeklasse immer wieder belegt haben. Terje Rypdal machte Ende der 60er-Jahre erstmals in der Jazzwelt von sich reden. Er kooperierte mit Größen wie Jan Garbarek, Bobo Stenson, Palle Mikkelborg und Jack DeJohnette, leitete eigene Gruppen (z.B. Odyssey) und gehört heute zu den wichtigsten Musikern Skandinaviens. Der in Bombay geborene Trilok Gurtu, der 1978 seine Zelte in Hamburg aufschlug, hat ebenfalls mit einer Reihe namhafter Kollegen gearbeitet (Don Cherry, Bill Evans, Joe Zawinul, John McLaughlin, Charlie Mariano, Oregon etc.) und schlug schon früh eine Brücke von der östlichen Tontradition des indischen Subkontinents zur westlichen Musik. Miroslav Vitous schließlich zählte seit den späten 60er-Jahren an der Seite von Jan Hammer, Miles Davis, Chick Corea und Weather Report zu den Pionieren der Jazzrock-Bewegung. Er befreite dabei den Bass aus dem Hintergrund der Rhythmusgruppe und holte ihn als gleichberechtigtes Soloinstrument ins Rampenlicht.


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