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Page # 581

Unsere Erde
ID:
2007
Comments:
Director: Alastair Fothergill, Mark Linfield
Screenplay:
Producer:
Cast:
Genre: Dokumentationen

Running Time: 95
Aspect Ratio:  16:9 (PAL )
Sound: Dolby
Subtitles:
Features:
Studio:  Ufa/DVD DVD Region: 
DVD Release:  Discs:  (DVD) []
Purchase: 
Reviews:  Dass die Erde vor fünf Milliarden Jahren von einem riesigen Asteroiden getroffen wurde, hat das Leben auf dem Planeten erst möglich gemacht. Der Aufprall war so gewaltig, dass sich der Neigungswinkel der Erde um 23,5 Grad verschoben hat, was einen für das Leben optimalen Stand zur Sonne zur Folge hatte. Das Team von „Unsere Erde – Der Film“ hat sich aufgemacht, der Geschichte unseres Planeten und der Vielfalt der Lebensformen nachzuspüren. Von Nord nach Süd verläuft die Route des Filmteams um Regisseur Alastair Fothergill. Was sie auf ihrem weiten Weg an Bildern eingefangen haben, ist schlichtweg phänomenal: die Eisbärin und ihre zwei Jungen, die tapsig einen steilen Schneehang hinabrutschen, Luftaufnahmen von einem Wolfsrudel, das versucht ein Karibu-Jungtier von seiner Herde zu trennen, eine Elefantenherde auf dem Weg zum Okawango-Delta und die 6.000 Kilometer lange Reise einer Buckelwalfamilie. Außerdem: Afrikanische Windhunde, Anubispaviane, Blauparadiesvögel, Pelzrobben, Schraubenziegen, Steinadler und viele mehr.

Der Aufwand, der nötig ist, eine Produktion wie „Unsere Erde – Der Film“ umzusetzen, ist enorm. Jede Einstellung bedeutet schwer vorstellbare, logistische Herausforderungen. Allein für das Beschaffen der Drehgenehmigungen für die verschiedenen Locations waren jahrelange Verhandlungen nötig. Sowohl für die Bilder bei minus 30 Grad Celsius als auch für die fantastischen Luftaufnahmen musste sich das Team um Fothergill immer wieder etwas Neues einfallen lassen. So wurden die durch spezielle Hüllen geschützten Kameras für den Arktisdreh ständig auf Stand-by gelassen und bei zu kalten Temperaturen sogar im Schnee vergraben. Natürlich gingen die Minusgrade auch nicht spurlos am Team vorbei. Kleinere Erfrierungen und Frostbeulen waren beinahe an der Tagesordnung, und mitunter gerieten sogar Mitglieder der Filmcrew in Lebensgefahr.

Doch die Mühen haben sich gelohnt. Wie schon in der Serie bekommt der Zuschauer über alle Maßen beeindruckende Bilder zu sehen. Neben den fantastischen Luftaufnahmen bleiben vor allem zwei Szenen hängen: Zum einen die grandios gefilmte Jagd eines Geparden auf ein Streifengnu in der kenianischen Wüste. Die Minuten dauernde Zeitlupensequenz hat etwas von einem tödlichen Liebeskampf und nimmt durch ihre Ästhetik schlichtweg gefangen. An dieser Stelle fällt auf, dass die natürliche Gewalt – der Kampf um Leben und Tod – welcher in der Fernsehserie teils überschwänglich zelebriert wurde, im Kinofilm nun ein Stück abgemildert wird. Die Szene endet, bevor es zu blutig wird. Ganz besonders ist zum anderen das Bildmaterial, das eine Elefantenherde zeigt, die inmitten eines Rudels Löwen eine Nacht am Wasserloch verbringt. Die atmosphärischen Szenen zeigen, wie die Löwen die an sich stärkeren Elefanten belauern und ihren Moment abwarten…


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