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DVDs in Collection: 625
Page # 7

21
ID:
2008
Comments:
Director: Robert Luketic
Screenplay:
Producer:
Cast: Jim Sturgess, Laurence Fishburne, Kevin Spacey, Kate Bosworth
Genre: Action, Thriller

Running Time: 119
Aspect Ratio:  (PAL )
Sound:
Subtitles:
Features:
Studio:  Sony Pictures Home Entertainment DVD Region: 
DVD Release:  Discs:  1 (DVD) []
Purchase: 
Reviews:  Überflieger und Mathematikgenie Jim paukt noch am renommierten M.I.T. in Cambridge und möchte nach seinem Abschluss in Harvard Medizin studieren. Allerdings ist zuvor ein großes Problem zu lösen: die Finanzierung des Studiums. Als seine Bemühungen um das begehrte Stipendium aussichtslos zu bleiben drohen, nimmt er trotz anfänglichen Widerstrebens das Angebot des Mathematik-Professors Mickey Rosa an, dessen Blackjack-Team beizutreten. Nachdem Rosa seine fünf hochbegabten Studenten in der Kunst des Kartenzählens ausgebildet hat, werden die Wochenenden dazu genutzt, in Las Vegas abzukassieren. Die akribisch trainierte Methode zeigt in der Praxis sofort Erfolg und verändert die nun ungeahntem Geldsegen ausgesetzten jugendlichen Zocker drastisch. Als ihnen die Casino-Aufsicht unter Leitung des alten Hasen Cole Williams auf die Schliche kommt, lernt vor allem Jim plötzlich die Kehrseite des Spielerparadieses kennen.

21 steht für die höchste Punktzahl mit der man beim Blackjack (oder in unseren Breiten "17 und 4") gegen die Bank gewinnen kann und ist das weltweit populärste Kartenspiel. Ehrgeiziges Ziel jeden professionellen Spielers ist seit je her, durch Zählen der bereits ausgeteilten gegen die Bank zu gewinnen. Mit welchem System ein einzelner Casinotisch "ausgezählt" werden kann, schildert der Streifen anschaulich und überaus faszinierend. Abgesehen davon, dass das Zählen der 312 Karten im Schlitten (6 Pakete französischer Spielkarten à 52 Blatt) nur Hochintelligenten oder Rainman möglich sein dürfte, ist Kartenzählen streng verboten. Wer dabei von der Security des jeweiligen Casinos erwischt wird, dem wird eindringlich klar gemacht, sich möglichst kein zweites Mal fassen zu lassen - wenn ihm nicht sogar komplettes Las Vegas Verbot erteilt wird. In "21" wird der erbarmungslose Big Brother an den Überwachungsbildschirmen von Laurence Fishburne (MATRIX, EVENT HORIZON) verkörpert, der allein durch seine Statur finstere Autorität ausstrahlt und erneut eindrucksvolle Leinwandpräsenz beweist. So bildet er das schauspielerische Gegengewicht zu Kevin Spacey (DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN, SUPERMAN RETURNS), der zwar lediglich seine bereits oft gesehene Routine des sinistren, ungemein charmanten Verführers abspult, damit allerdings den größten Unterhaltungswert beiträgt. Denn die zweifellos engagiert agierenden Jungdarsteller - allen voran Jim Sturgess (ACROSS THE UNIVERSE) und Kate Bosworth (BEYOND THE SEA, BLUE CRUSH) - müssen ein ums andere Mal gegen ihre allzu sehr am Reißbrett konzipierten Charaktere anspielen.

Robert Luketic, der mit seinem größten Hit NATÜRLICH BLOND harmlose, familientaugliche Unterhaltung abgeliefert hat, ist zwar was die technische Seite des Films angeht, insbesondere die einfallsreiche Kameraführung, ein solider Handwerker. Dennoch stellt man sich nach Ansicht des Filmes unwillkürlich die Frage, was ein erfahrenerer und vielleicht auch mutigerer Regisseur aus der Buchvorlage gemacht hätte. Der Roman "Bringing down the house" von Ben Mezrich schildert übrigens die wahren Begebenheiten um das sogenannte MIT Blackjack Team, das von 1979 bis heute durch Kartenzählen beachtliche Summen erspielt hat.

So richtet sich "21" an alle Freunde vergleichbarer Zocker- und Gaunerstreifen wie OCEAN'S ELEVEN, CINCINNATI KID oder DER CLOU.


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